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Das Heimatmuseum der Stadt Möckmühl am Martinimarkt 2019

Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heimatkundlichen Arbeitskreises der Stadt Möckmühl, durften am Kirchweihsamstag, den 2. 11. 2019 und -sonntag, den 3. 11. 2019, jeweils von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr,  fast 200 Besucherinnen und Besucher im Heimatmuseum Willkommen heißen. 

Die 1950er und 1960er Jahre im Heimatmuseum

Besonders im Mittelpunkt stand dabei natürlich unsere neu eingerichtete Abteilung mit Möbeln, Spielzeug und Gegenständen aus den 1950er und 1960er Jahren. Dass diese neue Abteilung des Heimatmuseums zu Martini pünktlich fertig wurde war ein besonderes Anliegen der Museumsleiterin Anette Raabe. Sätze wie "So war es bei uns zu Hause auch" oder "So hat es bei Oma und Opa auch ausgesehen" konnte man da von unseren Besucherinnen und Besuchern des Öfteren hören.

Aber ohne die Mithilfe von vielen Möckmühler Bürgern wäre es nicht möglich gewesen diese Sammlung zusammen zu tragen. Deshalb gilt unser Dank all denen, die uns die Möbel und andere Accessoires aus dieser Zeit für das Heimatmuseum überlassen haben.

Die "Eberberger" im Heimatmuseum

Sehr viel Interesse fanden auch die Vorführungen der mittelalterlich gekleideten Damen der Mittelaltergruppe "Die Eberberger". So konnte man im Dachgeschoß des Museums sehen, wie aus der mit pflanzlichen Farbstoffen gefärbten und gekämmten Schafwolle mit dem Spinnrad oder der Handspindel ein Faden gesponnen wurde, wie 2 oder mehr solcher Fäden zu einem kräftigen Nähfaden verzwirnt wurden oder wie aus den gesponnenen Wollfäden ein Kleidungsstück gestrickt wurde.    

Hierbei hat unsere Mitarbeiterin Anni Feuerhelm die Eberberger unterstützt. Und wer wollte konnte sich selbst einmal an der Handspindel ausprobieren und sehen, wie mühsam doch diese Arbeit früher war.

Im Erdgeschoß des Heimatmuseums konnte man den Damen der Eberberger auch bei Näharbeiten über die Schulter schauen und sehen, was noch Alles in alter Handarbeitstechnik an Bekleidung hergestellt werden konnte. Schade war nur, dass leider nur sehr wenige Kinder von dem Mitmachangebot gebrauch machten, sich unter Anleitung ein Lesezeichen zu sticken oder eine kleine Webarbeit anzufertigen.

Der Heimatkundliche Arbeitskreis der Stadt Möckmühl bedankt sich bei den Damen der "Eberberger" für die interessanten Vorführungen, die an diesen beiden Tagen das Heimatmuseum so zu sagen zu einem "lebendigen Museum" gemacht haben. Herzlichen Dank für Euer Engagement und die Zeit die Ihr für uns von Eurer Freizeit geopfert habt.

Museumskaffee im Heimatmuseum

Auch haben wir uns sehr darüber gefreut, wie gut unsere Besucherinnen und Besucher unser neues "Museumskaffee" angenommen haben. In der Guten Stube, im Erdgeschoß des Heimatmuseums, gab es leckere, selbstgebackene Blechkuchen, Kaffe und Tee. Aufgrund der regen Inanspruchnahme dieses Angebotes durch unserer  Besucherinnen und Besucher war es nicht verwunderlich, dass der Kuchen an beiden Tagen fast vollständig ausverkauft war und am Sonntag sogar beinahe der Kaffee ausgegangen ist.    

 

 

 

 

                                   Deshalb an dieser Stelle

                                   unser Dank an Heike Martin,

                                   Ute Schüßler und Pia Blechschmidt,

                                   die sich in unserem Museumskaffee

                                   vorbildlich um das Wohl unserer Gäste

                                   gekümmert haben.

Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heimatkundlichen Arbeitskreises wäre es nicht möglich gewesen das Museum für die Bevölkerung zu öffnen. Deshalb ein herzliches Dankeschön an alle unsere Helferinnen und Helfer für ihre tatkräftige Unterstützung. 

Letzte öffentliche Nachtwächterführung 2019

  Am 28. September war die für dieses Jahr letzte öffentliche Nachtwächterführung.  

ausser einer Teilnehmerin aus Möckmühl war die Mittelaltergruppe "Die Eberberger" mit 15 Teilnehmern am Start. Doch das besondere: die Eberberger kamen fast alle in Gewandung.

 

 

Von Kelten über Mittelalterlich, bis zu Steampunks war Alles dabei. Sogar 2 Treckies, die von einem Treckietreffen kamen, sind mit dem Raumschiff Enterprise eingeflogen.

 Es war eine lustige bunte Truppe der die Nachtwächterführung wohl gefallen hatte.

 Anschließend gab es noch ein zünftiges Abendessen in der "Guten Stube" im Heimatmuseum und es wurde fast bis Mitternacht zusammen gefeiert.  

Märchenstunde im Hexenturm

Am Sonntag, den 22. Sept. 2019 war im Hexenturm Märchenstunde angesagt. "Der Froschkönig" für Erwachsene.

Frau Angela Tatti hat das Märchen vorgelesen und abschnittsweise psychologisch erklärt und gedeutet. Die Wechsel vom Märchen zur Deutung und Erklärung und zurück wurden von Frau Lisa Wittal mit der Blockflöte musikalisch angezeigt.

Frau Tatti hat den vier Teilnehmerinnen und uns deutlich gemacht, dass in den Märchen oft mehr Sinn und Psychologie steckt als man auf Anhieb zu erkennen vermag und dass dabei sehr viele Situationen aus dem realen Leben betroffen sein können.

Der Hexenturm bietet in der Märchenerzählstube ein schönes Ambiente für solche Veranstaltungen und so ist es nicht verwunderlich, dass sich alle Teilnehmerinnen bei Rosenlimonade und kleinen Knuspereien während des Märchens und seiner psychologischen Deutung von Frau Tatti sehr wohl gefühlt haben. Ebenfalls nicht verwunderlich war es, dass es nach der Lesung noch zu einer angeregten Diskussion über das Thema zwischen den Teilnehmerinnen und Frau Tatti kam.

Wir freuen uns sehr über die gelungene Veranstaltung und bedanken uns recht herzlich bei Frau Tatti und Frau Wittal. Besonders freut es uns, dass Frau Tatti eventuell bereit ist in Zukunft noch weitere Märchenlesungen für uns im Hexenturm anzubieten. 

HAK beim Seniorennachmittag der ev. Kirchengemeinde

Am Dienstag, den 17. Sept. 2019 waren wir, Anette und Bernd Raabe, zu Gast beim Seniorennachmittag der ev. Kirchengemeinde im Gemeindehaus im Großen Binsach. Unser Beitrag zu diesem Nachmittag war ein Bildervortrag über Möckmühl mit dem Titel: "Ein Rundgang durch die Historische Altstadt von Möckmühl - Jetzt und früher". Mit vielen aktuellen Fotos aus Möckmühl und den dazu gehörenden Fotos aus vergangen Jahrzehnten konnten wir viele Erinnerungen wecken und zeigen, welch schmuckes Städtchen unser Möckmühl doch mittlerweile geworden ist. Es hat uns sehr gefreut dass der Vortrag den Anwesenden Gästen doch sehr gut gefallen hat.

Wir bedanken uns bei Frau Reuter - Aller und Herrn Kettnacker - Prang für die Einladung der wir natürlich sehr gerne gefolgt sind.

Jahresausflug (Excursion) 2019 nach Eppingen

Wir waren mal wieder "On Tour". Zum unserem diesjährigen Jahresausflug am Sonntag, den 01. September 2019 ging es ins Kraichgau. Mit privaten Fahrzeugen sind wir an die Elsenz nach Eppingen angereist. Die Kernstadt von Eppingen ist mit ca. 11000 Einwohnern fast doppelt so groß wie die Möckmühler Kernstadt. 

Rathaus der Stadt Eppingen

Stadtführung in Eppingen

Um 10 Uhr trafen wir auf dem Marktplatz vor dem Eppinger Rathaus unseren Stadtführer Herrn Waidler. Während einer zweistündigen Führung konnten wir vieles über die Geschichte der Stadt und ihrer Gebäude erfahren. 

Auch Eppingen hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Von den Staufern ging die Stadt  Mitte des 15. Jhd.  an die Kurpfalz und wurde um 1800 badisch. Seit der Gebietsreform um 1973 wurde Eppingen dem Kreis Heilbronn zugeordnet und ist seitdem württembergisch. 

Besonders schön ist die Eppinger Altstadt, die mit über 100 freigelegten Fachwerkhäusern

wohl auch gelegentlich das "Badische Rothenburg" genannt wird.

Nach dem Mittagessen im Lokal "El Greco" bei Janni ging es dann die Kurze Fahrtstrecke zur Raußmühle hinaus.

Die Raußmühle

Die Raußmühle, 1334 erstmal erwähnt, ist ein Dreiseiten Hof der nach der Elsenzaue hin offen ist. Hier lag die Mühle am früheren Mühlkanal bis ihr 1958  die Wasserrechte entzogen wurden und der Mahlbetrieb eingestellt werden musste. Der ehemalige Mühlkanal liegt seitdem trocken.

Der heutige Besitzer Frank Dähling empfing uns sehr herzlich und wusste uns schnell in den Bann der Mühle zu ziehen und für sein Lebenswerk, die Restaurierung und Erhaltung der Mühle und ihrer Nebengebäude zu begeistern.

Die Geschichte der Mühle, die viele Arbeit zur Erhaltung der Mühle sowie die umfangreichen Sammlungen zum bäuerlichen Leben und der Mühlenkultur der früheren Zeiten waren sehr interessant und lehrreich. 

Nach den Erzählungen von Herrn Dähling und einer langen, sehr interessanten Führung durch die Gebäude und das Museum gab es zum Abschluss im Hof der Mühle noch ein leckeres, rustikales Vesper mit Bauernbrot und Hausmacher Wurst sowie mit Gurken, Radieschen und Tomaten aus dem eigenen Anbau sowie mit selbst gekeltertem süffigem Most und Süßmost aus dem Fass.

So gestärkt konnten wir dann auch wieder getrost die Heimfahrt nach unserem schönen Städtchen Möckmühl antreten